Vertikale Gemeinschaftsbildung

Individuelle und gemeinschaftliche Ansätze anthroposophischer Meditation als Weg für das Zusammenleben und -wirken mit geistigen Wesen

17.30 Freitag, 8.5.26 – 13.00 Sonntag, 10.5.26

Ein Fachkolloquium @ Rudolf Steiner Haus Hamburg

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Die Wahrnehmung von Stimmungen, von Anwesenheit und Präsenz in Verbindung mit konkreten Orten und Menschen ist für den aufmerksamen Beobachter zunehmend Normalität. Gleichzeitig wird auch das Erleben der eigenen Seele als Schauplatz für das Wirken geistiger Wesen entdeckt. Meditation im Sinne der Anthroposophie kann auf diesem Gebiet erkennend und gestaltend wirken.

Anknüpfend an das erste I AM-Kolloquium 2025 in Stuttgart zum Thema „Meditieren in Gemeinschaft“ werden wir uns Hamburg mit der Frage der vertikalen Gemeinschaftsbildung auseinandersetzen. „Vertikal“ meint in diesem Zusammenhang: die aktive Zuwendung und Verbindung mit geistigen Wesen. Meditation – individuell wie auch gemeinschaftlich – kann zu einem Weg werden für das Zusammenleben und Zusammenwirken mit geistigen Wesen. Der Austausch mit anderen, das Beschreiben solcher Erlebnisse und das Verfolgen, wie sie zustande kommen, kann die eigene Arbeit ergänzen und befruchten.

Mit diesem Fachkolloquium möchten wir uns den skizzierten Themen und Fragen übend und erfahrend zuwenden. Neben den gemeinsamen Übzeiten, in denen individuelle Erfahrungswege miterlebt werden können, sind die Gespräche im Plenum auf drei thematische Schwerpunkte ausgerichtet: Anwesenheit, Verbindlichkeit, Inspirationsgemeinschaft.

Menschen mit Fragen und Anliegen in dieser Richtung sind herzlich eingeladen, an dem Kolloquium teilzunehmen. Wir freuen uns auf einen offenen Austausch und die Bereitschaft, aneinander und miteinander zu lernen.

Vorbereitungskreis: Matthias Bölts, Markus Buchmann, Inessa Burdich, Andreas Heertsch, Rolf Heine, Andreas Neider, Claus-Peter Röh, Wolfgang Tomaschitz, Bart Vanmechelen, Ulrike Wendt

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Hintergrund:

a unser zurückliegendes Kolloquium zum Thema „Meditieren in Gemeinschaft“ in Stuttgart,

b zwei grundlegende Aussagen von Rudolf Steiner:

1 „Solches Leben der Seele in Gedanken, das sich immer mehr erweitert zu einem Leben in geistiger Wesenheit, nennt die Gnosis, die Geistewissenschaft Meditation (beschauliches Nachdenken).“ aus „Wie erlangt man….?“


2 „So wird auch das Erkennen zu einem Vorgang in der Wirklichkeit. Fragen offenbaren sich in der Welt; Antworten offenbaren sich als Wirklichkeiten; Erkenntnis im Menschen ist dessen Teilnahme an dem, was sich die Wesen und Vorgänge in der geistigen und physischen Welt zu sagen haben.“ aus „Mein Lebensgang“

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Anmeldung unter: IAM@anthroposophie.online

https://iam.anthroposophie.online

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Vorheriges Treffen: Meditieren in Gemeinschaft?
Ein Fachkolloquium in Stuttgart, 23. bis 25. Mai 2025

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Stuttgart